Wer wir sind

Lernende Organisation aus Überzeugung
Werte

Erlebtes Lernen
Unsere Werte sind für uns die Leitprinzipien unseres Miteinanders – sie zeigen, was uns wichtig ist, wie wir gemeinsam lernen, arbeiten und uns weiterentwickeln. Sie schaffen ein Umfeld, in dem jede und jeder Verantwortung übernehmen und wachsen kann. Wir wissen aus unseren Erfahrungen: Wenn wir diese Werte gemeinsam leben, gelingt es uns, unsere Schule beständig weiterzuentwickeln – reflektiert, innovativ und zukunftsgerichtet.
Pädagogik in Bewegung
Das Chemnitzer Schulmodell entstand 1990 aus der Debatte, wie gelingende Schule zu gestalten sei. Die Diskussion hat nie aufgehört. Wir sind der Meinung, dass die ergebnisoffene Auseinandersetzung mit dieser pädagogischen Frage dazu führt, dass alle Beteiligten, die Schule als einen gestaltbaren Raum wahrnehmen.
Hier bin ich gemeint
Zum Leitbild der Schule gehört, die jungen Menschen als eigenständige Personen wahrzunehmen und zu achten.
Das Verstehen der Individualität, der Bedürfnisse und Interessen des Einzelnen ist Grundlage für zuversichtliches und selbstbestimmtes Lernen.
Miteinander und voneinander lernen
Ob man sich in der Schule wohl fühlt, hängt davon ab, ob ich mich in der Schule als wirksam erlebe. Das betrifft das eigene Lernen ebenso wie die Gestaltung des schulischen Zusammenlebens. Regeln des Miteinanders entstehen in einem gemeinschaftlichen Dialog.
In den wöchentlichen Klassenleiterstunden und in der Wochenfeier werden diese sozialen Fähigkeiten trainiert. Schüler und Schülerinnen erarbeiten Regeln, lösen Konflikte und organisieren Klassenfahrten sowie Projekte. In verschiedenen Patenprojekten übernehmen Ältere Verantwortung für Jüngere.
Lernen gelingt in Freiräumen
Unsere Schule will selbstbestimmtes Lernen ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen mehr und mehr Verantwortung für ihren Lernweg und werden ermutigt, mit eigenen Fragestellungen an Themen heranzugehen.
Offene Lernformen, Projekte und Werkstätten bieten Gelegenheiten sich auszuprobieren. Fehlerfreundlichkeit und Reflexionsphasen fördern das Erleben der eigenen Kompetenz.
Herausfinden, was ich kann
Das Bewusstsein für das eigene Können wächst im Zusammenspiel von zunehmend selbstbestimmten Handeln und vielfältigen Reflexionsanlässen. Ein individuell erworbener Leistungsanspruch ist eines unserer wichtigsten Entwicklungsziele. Dies ist ein wesentlicher Faktor für den erfolgreichen Schulabschluss und ermöglicht den Übergang in eine Vielzahl an Bildungswegen.
Unsere Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Leistungen regelmäßig selbst.
Eine Rückmeldung erfolgt bis zur Klasse 7 in Form von halbjährlichen Lernentwicklungsberichten. Eine Leistungsbenotung erfolgt ab Klasse 8.
Kommunizieren und Arbeiten auf Augenhöhe
Die Lehrerinnen und Lehrer verstehen sich in ihrer Arbeit vorwiegend als Berater und Begleiter. Sie initiieren und unterstützen fachliche und soziale Lernprozesse.
Als Ausdruck dieses partnerschaftlichen Arbeitsverhältnisses pflegen wir das Arbeits-Du.
Team
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Am Chemnitzer Schulmodell arbeiten ca. 30 Lehrerinnen und Lehrer. Wir verstehen uns gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Hortes, den Schulsozialarbeiterinnen sowie weiteren Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern als multiprofesssionelles Gesamtteam. Geleitet wird die Schule durch eine erweiterte Schulleitung, die einen modernen, kooperativen Führungsstil anwendet. Verschiedene Arbeitskreise übernehmen dabei Leitungsbereiche wie Schul- und Unterrichtsentwicklung und Projektsteuerung. Das Chemnitzer Schulmodell versteht sich als lernende Institution und wird damit dem Gründungsleitspruch „Pädagogik in Bewegung“ kontinuierlich gerecht.
Hort

„Am liebsten hab ich die Geheimstunde…“
Geöffnet hat der Hort von 6.00 – 8.00 Uhr sowie von 11.30 -17.30 Uhr. In den Ferien und an frei beweglichen Ferientagen werden die Kinder durchgehend von 7:30 – 15:30 Uhr betreut. Träger des Hortes ist die Stadt Chemnitz.
Alle Grundschulkinder des Chemnitzer Schulmodells besuchen den Hort. Der Hort arbeitet nach einem offenen Konzept.
Die Kinder erhalten die Möglichkeit ihren persönlichen Interessen, unter Berücksichtigung der sozialen Gruppe, zu folgen. Wir unterstützen die Entwicklung ihrer Eigenverantwortlichkeit, ihrer Selbstständigkeit und ihres sozialen Bewusstseins. Mit Hilfe des hohen Selbstbestimmungsanteils werden die Kinder ermutigt und aufgefordert sich bewusst für ihre Rechte einzusetzen, ein eigenes Zeitmanagement zu entwickeln, auftretende Konflikte friedlich zu lösen und sich an demokratischen Prozessen zu beteiligen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Hortarbeit ist die einmal in der Woche stattfindende „Geheimstunde“ der Gruppe mit der jeweiligen Kontakterzieherin bzw. des Erziehers als wichtiges Element zur Unterstützung des Gruppenbildungsprozesses und der gezielten Freizeitgestaltung im Klassenverband. Die Zusammenarbeit zwischen den Erzieherinnen und Erziehern mit den Grundschullehrkräften gestaltet sich eng. Elterngespräche finden meist zusammen statt, die Lernzeit wird gemeinsam betreut, Erzieherinnen und Erzieher begleiten die Klassen auf Klassenfahrten oder außerschulischen Projekten.
Geöffnet hat der Hort von 6.00 – 8.00 Uhr sowie von 11.30 -17.30 Uhr. In den Ferien und an frei beweglichen Ferientagen werden die Kinder durchgehend von 7:30 – 15:30 Uhr betreut. Träger des Hortes ist die Stadt Chemnitz.
Schulsozialarbeit

- Individuelle Beratung und Begleitung bei schulischen, familiären, sozialen und persönlichen Herausforderungen
- Konfliktmanagement und Krisenintervention
- Themenbezogene Projekte und offenes Pausenangebot
- Streitschlichterausbildung, Klassenrat
- Kontaktherstellung und Vermittlung in weiterführende Hilfen
Die Schulsozialarbeit in der gegenwärtigen Form besteht am Chemnitzer Schulmodell seit 2018. Träger ist der Förderverein des CSM. Sie wird hauptsächlich durch das Landesprogramm „Schulsozialarbeit“ Sachsen finanziert.
Schulsozialarbeit ist ein freiwilliges, kostenloses und vertrauliches Angebot der Jugendhilfe, welches fest am Lebensort Schule verankert ist. Sie richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern.
Ziel der Arbeit ist es, Schülerinnen und Schülern in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung zu begleiten und zu fördern. Dabei sind unsere Schulsozialarbeiterinnen grundsätzlich zur Verschwiegenheit und Einhaltung der Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung verpflichtet.
Kontakt: Daniela Adamczak, Kerstin Dimter
Präsenzzeiten: Mo-Fr 08.00 – 14.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung unter: sozialarbeit(at)schulmodell.eu
Förderverein
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Die wichtigste Aufgabe des Fördervereins Chemnitzer Schulmodell e. V. ist die ideelle, materielle und personelle Unterstützung von Schule und Hort. Er ist zudem Träger der Schulsozialarbeit am Chemnitzer Schulmodell.
Unterstützung erfährt die Schule beispielsweise bei den Elterncafés, bei der Organisation von Projekten, bei der Beschaffung von Lehr-, Lernmitteln und Spielgeräten, bei der Gestaltung des Außengeländes sowie bei der Durchführung von Schulveranstaltungen.
Die Vereinsarbeit wird aus Mitgliedsbeiträgen, Spendengeldern und Fördergeldern finanziert. Die Eltern von mehr als 99 % unserer Schülerinnen und Schüler sind Mitglieder in unserem Verein. Darin zeigt sich großer Gemeinschaftssinn und das Bestreben, durch Mitdenken und Mittun zur Entwicklung der Schule beizutragen. Der Vereinsvorstand arbeitet ehrenamtlich und trifft bei regelmäßigen Terminen nicht nur Entscheidungen über Finanzen und Personal, sondern ist auch Ideengeber und Wegbereiter.
Eltern

Für uns sind Eltern unverzichtbare Partnerinnen und Partner im pädagogischen Prozess. Ihre Mitwirkung und Verantwortung in der Entwicklung und bei Lernprozessen Heranwachsender ist gefragt.
Der Gedankenaustausch mit den Eltern ist uns wertvoll. Im Laufe der gesamten Schulzeit gibt es neben informierenden Elternabenden auch thematische und Präsentationselternabende, sowie Elterngespräche.
Vertrauen in unsere Arbeit und unsere Erfahrungen sowie ein respektvolles Miteinander auch bei unterschiedlichen Perspektiven sind dabei handlungsleitende Prinzipien.
Die Eltern stärken unsere Schulgemeinschaft darüber hinaus durch ihre aktive Mitarbeit sowohl im Elternrat als auch auf Klassenebene. Sie beteiligen sich an Klassenfahrten, Klassenprojekten und Schulfesten. Selbstorganisiert laden Eltern jeweils einer Klasse rotierend, jeden Montag ins sog. Elterncafé ein, wo die Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis 10 selbstgebackene Kuchen und andere Köstlichkeiten verkaufen und servieren. So entsteht eine entspannte Plattform für Gespräche untereinander, mit Lehrenden und Gästen.